Hey Romy, was machst’n da? # 9

El clásico

„Heute machen wir ein bisschen Klassik.“ Klassik? – also Violine, Kontrabass und Dirigent. Nope, natürlich nicht. Im klassischen Arnis werden die Bewegungen so ausgeführt, als ob man eine Klingenwaffe bedient. Woa, Klingen sind eher (noch) nicht so mein Fall (siehe #5… Watch out he’s gotta knife!). Aber okay, wir stellen uns das jetzt einfach mal vor. Daraus ergeben sich einige Konsequenzen für die Schläge und Blöcke. Die Bewegungen sind lang und ausladend, man arbeitet mit der Drehung der Füße, geht in die Knie. Auch beim Blocken sind einige Sachen anders: die freie Hand versucht mit einem Blockieren der Waffenhand des Gegenüber den nahenden Schnitt aufzuhalten. Sie unterstützt nicht den Stock aka die Klinge, da sonst mit fehlenden Gliedmaßen am Ende der Arme zu rechnen wäre. Man geht aus der Schnittrichtung raus und nicht rein… Es gibt sicherlich noch mehr feine Details, die ich jetzt vergessen habe.

Alles fühlt sich wieder komplett neu an, zumal man sich vorstellen muss, dass man mit einer Klinge arbeitet, obwohl man immer noch einen Stock in der Hand hat. Eine Klingenwaffe ist in meiner Vorstellung auch viel schwerer als so ein Rattan-Stock, der Schwerpunkt wird auch woanders liegen. Mir gefällt diese Art sich zu bewegen. Es wirkt fast schon elegant. Bis bei mir diese Bewegungen halbwegs „rund“ aussehen, dauert es wohl noch. Die Sache mit den Klingen fängt tatsächlich an Spaß zu machen und ich habe wieder ein neues Fach im großen Arnis-Baukasten geöffnet.

Klassisches Arnis mit einer Trainings-Machete aus Aluminium.

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