Hey Romy, was machst'n da? # 11

Vertrauen

Je länger ich mich mit FMA (filipino martial arts) und Kampfkunst und deren Ausübung beschäftige, um so mehr wird mir klar, wie wichtig das Vertrauen zu seinem Trainingspartner ist. Gerade als Rookie weiß ich eigentlich noch nicht so richtig was ich da eigentlich tue. In erster Linie will/soll/darf ich meinen Gegenüber mit einem Stock schlagen, klar, langsam und so, dass er auch die Chance hat den Schlag zu blocken oder auszuweichen. Aber er muss mir in dem Moment vertrauen, dass mein Langsam auch langsam genug für ihn ist. Ebenso gilt das ganze umgekehrt, wenn ich angegriffen werde. Besonders bewusst wird mir das bei der Ausführung von Hebeln, mit oder ohne Stock. Ich stelle im Prinzip meine Gliedmaßen freiwillig zur Verfügung damit mein Trainingspartner “probieren” kann bis es mir wehtut. Ich muss darauf vertrauen, dass er oder sie das nicht ausnutzt. Also wirklich nur bis zur Schmerzgrenze ran geht und nicht wild an mir herumreißt und mir dabei sämtliche Muskel- und Bandstrukturen zerstört. Eigentlich ziemlich krass wenn man sich das mal vor Augen führt.

Vielen Dank an Julia Pattis, bei der ich im November in Freital zum Kali-Silat-Evolution-Lehrgang war, die mich maßgeblich zu diesem Beitrag inspiriert hat.

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